Bericht aus der Badischen Zeitung zur Abteilungsversammlung am 12.01.2013


Den 6. Juli vergisst keiner

Überflutungen nehmen auch in der Bilanz der Feuerwehr Schwörstadt zentrale Stellung ein.


SCHWÖRSTADT. Ein Jahr mit rekordverdächtigen Einsatzzahlen und Dienststunden liegt hinter der Feuerwehrabteilung Schwörstadt. So bilanzierte Abteilungskommandant Daniel Ebi in der Hauptversammlung am Samstagabend insgesamt 86 Termine, für die 4230 Stunden aufgebracht wurden.

Für die Einsätze selbst hatte Ebi 544 Stunden aufgelistet, wobei durchschnittlich 15 Mitglieder im Einsatz waren. Alleine Anfang Juli wurden die Feuerwehrkameraden nach sintflutartigen Regenfällen zu 24 Einsatzstellen gerufen. "Neben der Abteilung Dossenbach war auch die Feuerwehrabteilung Karsau mit im Einsatz", erklärte Ebi. Die Feuerwehr Rheinfelden steuerte mehrere Wassersauger und zehn Tauchpumpen bei, um den Wassermassen Herr zu werden. "Der 6. Juli wird uns allen als Höhepunkt des Jahres in Erinnerungen bleiben", sagte Ebi. Denn nach der harten Einsatznacht fand die offizielle Übergabe des neuen Mannschaftstransportwagens (MTW) statt. In Eigenleistung hatten die Abteilungen Schwörstadt und Dossenbach den Transporter für ihre Zwecke ausgebaut. Der MTW wurde komplett durch Spenden und Zuschüsse sowie aus dem Verkaufserlös des alten LF 16 finanziert. An dieser Stelle dankte Ebi allen Spendern und allen Helfern. Rund 300 Arbeitsstunden seien für den Umbau des MTW aufgewendet worden.



Abteilungskommandant Daniel Ebi (links) gratulierte Siegfried Keser zur Wiederwahl als Leiter der Altersabteilung. Foto: FF Schwörstadt

Um den Einsätzen – darunter war auch ein schwerer Verkehrsunfall Anfang Mai, der ein Todesopfer forderte – gerecht zu werden, wurden 27 Proben in 1060 Stunden absolviert. Bei Alarmübungen auf dem Eichbühlhof und bei der Kläranlage erhielten die Schwörstädter Unterstützung aus Rheinfelden. Als verbesserungswürdig bezeichnete Ebi den Probenschnitt von 71 Prozent. Elf Kameraden zeichnete er für guten Probenbesuch aus. Sein weiterer Dank ging an die [Gruppenführer] für das Vorbereiten der Übungen.

Der Jugendgruppenleitung um Daniel Philipp, Bernd Lambrecht und Matthias Klein bescheinigte Ebi eine kompetente Arbeit. Acht Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 17 Jahren werden von ihnen feuerwehrtechnisch ausgebildet. 20 Proben waren dafür angesetzt, so Philipp in seiner Bilanz.

Mitgliederstand: 61, davon acht in der Jugendfeuerwehr, 41 in der Einsatzabteilung und zwölf in der Altersabteilung.


Quelle: Badische Zeitung vom 15.01.2013


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